Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani
Magistrales Großpriorat Deutschland

Bericht Denkendorf

Am Samstag, den 11. April, lud die Komturei Stuttgart „Hugues de Payns“ nach Klein-Jerusalem in Denkendorf zum Gottesdienst am Heiligen Grab mit anschließender Knappenweihe ein.

„Klein-Jerusalem“ ist der historische Beiname der ehemaligen Klosteranlage St. Pelagius im schwäbischen Denkendorf. Bereits im Mittelalter galt dieser Ort als geistlicher Wallfahrtsersatz für die beschwerliche und gefährliche Reise ins Heilige Land. Mittelpunkt des sogenannten Klein-Jerusalems ist die Krypta der Klosterkirche mit ihrer Nachbildung des Heiligen Grabes, die über Jahrhunderte hinweg zahlreiche Pilger anzog und die Kirche zu einem bedeutenden europäischen Pilgerzentrum machte.

Nachdem die Komturei bereits im vergangenen Jahr die Möglichkeit erhalten hatte, diesen besonderen Ort für eine Knappenweihe zu nutzen, war es eine große Freude und Ehre, auch in diesem Jahr erneut dort zu Gast sein zu dürfen.

In der romanischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert begann die feierliche Zeremonie mit dem Einzug der Gäste, der Kandidaten auf die Knappenweihe sowie der Ritter des Ordens. Anschließend erfolgte der Einmarsch der Priore Süd (Frank Hornberger) und West (Reinhard Latza) sowie des Großpriors Cosmin Todorut.

Der von unserem Magnus Capellanus Hermann-Eugen Heckel gehaltene Gottesdienst stand ganz im Zeichen von Frieden, christlicher Ritterlichkeit und der Verantwortung des Einzelnen in einer von Unsicherheit und Konflikten geprägten Zeit. Seine Worte schlugen dabei eine eindrucksvolle Brücke zwischen den Idealen vergangener Jahrhunderte und den Herausforderungen unserer heutigen Zeit.

Im Anschluss begaben sich alle Teilnehmer hinab in die Krypta zum leeren Grab Jesu. Dort wurden die beiden Kandidaten (Namen bitte ergänzen!) in einer würdevollen und beeindruckenden Zeremonie zu Knappen unseres Ordens erhoben.

Darüber hinaus durften die Anwesenden der Gründung zweier neuer Ordenshäuser in Hamburg und [Ort ergänzen] beiwohnen. Gleichzeitig wurden die Ritter Raphael Zieroff und Eicke Lorenz zu Prokuratoren dieser neuen Ordenshäuser ernannt.

Die gesamte Feier war geprägt von Würde, Gemeinschaft und gelebter Ordensverbundenheit. Ihren festlichen Ausklang fand sie am Abend bei einem gemeinsamen Essen im Gasthof & Restaurant Linde Ebermann.










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